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Stammbaum:  

Treffer 751 bis 800 von 1,406

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   Notizen   Verkn├╝pft mit 
751 keine Taufe, da Mitglied der j├╝dischen Gemeinde! Weinberg, Elise (I61716)
 
752 keine Taufe, da Mitglied der j├╝dischen Gemeinde! Weinberg, Jette Moses (I22108)
 
753 keine Taufe, da Mitglied der j├╝dischen Gemeinde! Weinberg, Bette Moses (I61756)
 
754 Kind dieser Eltern? Reder, Heinrich (I68519)
 
755 Known as H.W. Johnson in Iowa. Janssen, Johann Hinrich Wiechmann (I31380)
 
756 Kuhlman Cemetry Labohm, Catharine Louise (I8021)
 
757 Kuhlman Cemetry Meyer, Cathrine Margarete (I17608)
 
758 Landwehrmann Hermes wird nicht zum aktiven Dienst eingezogen laut Bescheinigung des K├Âniglichen Bezirks Commando Oldenburg II Hermes, Friedrich *Clement (I5247)
 
759 Laut anderen Daten wurde am selben Tag anstatt der Elisabeth ein Clemens geboren. Pr├╝fung l├Ąuft! Arlinghaus, Elisabeth (I63091)
 
760 laut Angabe der Familie Mosemann in Nebraska sind 3 S├Âhne nach Amerikaausgewandert Familie F587
 
761 Laut Auswandererakte ist es eine Frau, laut Lesung der Passagierliste soll es ein Mann gewesen sein. Vermutlich handelt es sich um einen Lesefehler. Ortmann, Wilhelmine (I60207)
 
762 laut Datenbank bei ancestry.com Familie F4141
 
763 laut Datenbank bei ancestry.com Familie F4015
 
764 laut Datenbank bei ancestry.com Familie F4157
 
765 Laut Einwanderungsliste unter dem Vornamen "Mich." Behrens, Meta (I62807)
 
766 Laut Grabstein 9 Jul 1857 geboren. Wiechmann, Wilhelmine Margrethe (I63819)
 
767 Laut Grabstein am 15 Dec 1836 geboren. Handelt es sich um diese Person? Tangemann, Johan *Bernd (I60220)
 
768 Laut Kirchenbuch: Diese Familie mit allen ihren Kindern seit 1870
in Clan County, Indiana 
Familie F285
 
769 Laut OFB Berne am 22.08. totgeboren, aber auch amm 22.09. gestorben und beerdigt. Offensichtlicher Fehler. Horstmann, Kind (totgeboren) (I27682)
 
770 Laut OFB Berne am 28 Feb getauft. Da Taufe, terben und Bestattung kaum an einem Tag stattfanden, d├╝rfte am am 26. bereits getauft worden sein. R├Âbe, Friedrich Anton (I27646)
 
771 Laut Ortssippenbuch Dykhausen-Neustadtg├Âdens wurde am 30 May 1841 in Dollstra├če ein Johann Eilers Hagenstede geboren. Diese Person? Hagenstede, Johann Eilers (I64246)
 
772 Laut Passagierliste aus "Hartenburg" kommend. Harrenberg, Helmerich (I59681)
 
773 Laut Passagierliste aus Cappeln, im dortigen Kirchenbuch aber nicht verzeichnet. Rothaus, Johann (I60282)
 
774 Laut Passagierliste aus Cappeln, im dortigen Kirchenbuch aber nicht verzeichnet. R├Âthaus, Heinrich (I60283)
 
775 Laut Passagierliste aus Cappeln, im dortigen Kirchenbuch aber nicht verzeichnet. Hagemann, Andreas (I60240)
 
776 laut Seelenregister Hatten "umgebettet nach Amerika" Steenken, Heinrich *Friedrich (I5001)
 
777 Laut Sterbeeintrag war sie die Witwe von Ernst Albert Baring. Familie F11664
 
778 laut www.ancestry.de am 13 Nov 1832 gestorben Steinemann, Johann Heinrich *Hermann (I58693)
 
779 Laut www.castlegarden.org 28 Jahre alt, laut "United States Index to Passenger Arrivals, Atlantic and Gulf Ports, 1820-1874" 24 (?). Schlarmann, G. H. (I68213)
 
780 Laut www.immigrantships.net war er bei der Einwanderung 18, laut www.familysearch.org 8 Jahre alt. Da er hinter der Schwester steht und es auch eine passende Person mit dem errechneten Geburtsjahr 1852 in Illinois gab, d├╝rfte 8 Jahre das korrekte Alter sein. Lummer, Gustav (I60116)
 
781 Lediglich beim Taufvermerk des Sohnes Gerhard Helmerich wird die Mutter Anne Catharine genannt. Bei ihrer eigenen Taufe, allen anderen Kindern, der Heirat und ihrem Sterbevermerk im Kirchenbuch Marx bzw. beim Standesamt Uplengen wird sie Engel genannt (Information von Herrn Hartwig Meyer, Zetel). Eilers, Engel (I24673)
 
782 Lengerich: welcher Ort dieses Namens? Hannaum, Wilhelm (I31326)
 
783 Lesung des Alters bei der Proklamation unsicher: 22 oder 42 van Gent, Caatje (I62659)
 
784 Lesung des Alters bei der Proklamation unsicher: 22 oder 42 van Gent, Caatje (I62659)
 
785 Letzte Residence Jeddeloh. Bentjen, Friedrich (I2091)
 
786 Liebe Mutter, Liebe Geschwister,



durch einen Bekannten, der gerade von Baltimore gekommen ist, habe ich heute Vormittag erfahren, dass der Kapit├Ąn, dem ich einen Brief f├╝r Zuhause mitgegeben habe, sich nicht auf den direkten Weg nach Deutschland machen wird, sondern Anweisungen seiner Reederei erhalten hat, eine Reise nach S├╝damerika zu machen. Besorgt dar├╝ber, dass dieser erste Brief sehr sp├Ąt oder auch gar nicht ankommen wird, schreibe ich schnell einen zweiten, in dem das wiederholt wird, was bereits im ersten steht.



Am 11. Oktober haben wir mit dem Schiff ÔÇ×LeontineÔÇť bei sch├Ânem Wetter und mit g├╝nstigen Winden in Bremen abgelegt. Schon in der folgenden Nacht, kurz bevor unser Vaterland au├čer Sicht war und wir eine Insel passierten, nahm der Wind zu, der zum 13. Oktober zu einem schweren Sturm anwuchs. Gl├╝cklicherweise nahm der Sturm tags darauf wieder ab und drehte auf Nordwest, so dass wir den Kanal durchfahren konnten. Um 8 Uhr abends (14. Oktober) befanden wir uns in der H├Âhe von Dover. Das weit strahlende Licht des Leuchtturms war vom Schiff aus ein wirklich sch├Âner Anblick. Die Leuchtt├╝rme zeigten uns den sicheren Weg. Am anderen Morgen sahen wir die franz├Âsische und englische K├╝ste, nachmittags kam am Ende des Kanals die Insel Wight genau vor uns in Sicht. Wegen der widrigen Winde mussten wir bis zum 22. Oktober im Hafen von Ryde bleiben. Ryde wird in der Inselsprache als Reith ausgesprochen. Wir hatten ein bisschen Zeit, die Insel kennen zu lernen und sahen sehr viel. F├╝r das wenige, was wir dabei konsumierten, haben wir aber sehr viel bezahlt. Ein kleiner Steinkrug Bier kostete uns 12 Pfennig. Ein Kaffee ebenfalls 12 Pfennig und ein kleiner Schnaps 3 Pfennig. Diese schrecklich hohen Preise ├╝berzeugten uns schnell, dass die Engl├Ąnder uns hier ├╝bers Ohr hauen wollten und es besser war, so schnell wie m├Âglich zum Schiff zur├╝ckzukehren. Wir sollten noch weiter den englischen Gesch├Ąftssinn kennen lernen, denn an dem Abend, als wir zum Schiff zur├╝ckkehrten, verlangte der Steuermann des Bootes von uns ein Mehrfaches an Fahrpreis, als anfangs vereinbart worden war. Da wir nicht in Ryde bleiben wollten, waren wir gezwungen, ihm f├╝r die recht kurze ├ťberfahrt zum Schiff 10 Mark zu zahlen. Wenn man meinen Ratschlag befolgt h├Ątte, h├Ątten wir den Bootsinhaber mit seinem Stolz und seiner Prahlerei allein gelassen und h├Ątten bis zum anderen Morgen gewartet. Dann h├Ątten wir f├╝r ein oder zwei Pfennig ├╝bergesetzt werden k├Ânnen, oder aber unser Schiff h├Ątte ein Boot nach uns geschickt, und das h├Ątte nichts gekostet. Und nebenbei, der Unfall, der uns dann passierte, w├Ąre nicht geschehen. Aber unerforschlich sind die Wege der Vorsehung. Agnes von der Embse, die allein sicher ein bisschen Erfolg bei ihrem Besuch in Ryde gehabt hat, machte alle Anstalten, so schnell wie m├Âglich zum Schiff zur├╝ckzukehren, eingeh├╝llt in ihrem Mantel sa├č sie zwischen Frau F. und Frau W. Das Benehmen des Bootsf├╝hrers war uns allen widerw├Ąrtig. Wir alle schauten vor uns hin, bis wir unser Schiff ÔÇ×LeontineÔÇť erreichten. Dort ereignete sich das Missgeschick. Gerade als ich die Bordwand hochklettern wollte, h├Ârte ich jemanden schreien. Auch Agnes schrie. Was war passiert? In der anbrechenden Dunkelheit und bei zunehmender See hatten wir nichts bemerkt. Der Gro├čbaum auf dem Boot hatte sich losgerissen und war herumgewirbelt. Der Bootsf├╝hrer hatte es kommen sehen und war dem Balken ausgewichen, der Gro├čbaum wirbelte aber weiter herum, und das Ende hatte u.a. Agnes an der Brust getroffen. Ihr rechtes Schl├╝sselbein war gebrochen. Danach brach die gesamte Takelage des Bootes zusammen, wobei weitere Personen verletzt wurden. Ich kletterte zur├╝ck ins Boot, um zu sehen, wer Hilfe brauchte. Wir besorgten uns Rettungswesten und fuhren zur├╝ck nach Ryde, der Bootsf├╝hrer brachte uns zu einem Pub, wo wenig sp├Ąter auch ein Arzt ankam und Agnes Schulter geschickt bandagierte. Abermals lernten wir die Inselbewohner kennen, wie sie Menschen ausnutzten, die wegen vorliegender Umst├Ąnde auf deren Hilfe gezwungenerma├čen angewiesen sind. Wir versuchten so schnell wie m├Âglich dort wegzukommen, mussten uns dort aber 35 Stunden aufhalten. Wir waren am 23. Oktober um 9 Uhr abends im Pub angekommen und verlie├čen ihn am 25. Oktober um 8 Uhr morgens und mussten zus├Ątzlich noch 28 Mark f├╝r den Schaden am Boot zahlen. Der Doktor verlangte ein Pfund Sterling und ein paar Shilling, war aber sehr menschlich und nahm nur ein Pfund Sterling. ├ťber die englischen Kutter, die kleinen Boote, ├╝ber die D├Ârfer und St├Ądte, wie z.B. Portsmouth und die vielen anderen Dinge, die wir im Kanal und auf der Insel Wight sahen, k├Ânnte man ein gro├čes Buch schreiben. Wie auch immer - ich hatte daf├╝r keine Zeit, und au├čerdem w├Ąre das f├╝r Euch auch nicht interessant.



Doch zur├╝ck zu unserer Reise. Wie eben beschrieben, kamen wir am 25. Oktober wieder an Bord unseres Schiffes. F├╝r Agnes war ein Raum besonders hergerichtet, wo sie nicht allein war und stets vorz├╝glich beaufsichtigt werden konnte. Wir besuchten sie dabei sehr oft. Am Nachmittag kam ein vortrefflicher Wind auf, und wir segelten ab. In der folgenden Nacht kamen wir pl├Âtzlich in den schwersten Sturm. Die Seem├Ąnner konnten nicht schnell genug die Segel einholen. Die Gefahr war f├╝r uns nicht so gro├č, bis der Steuermann ins Zwischendeck rief: ÔÇ×Junge M├Ąnner an Deck zum Segel einholen, wir sind in GefahrÔÇť. Die Gefahr f├╝r uns lag darin, dass bei der n├Ąchtlichen Dunkelheit von uns M├Ąnnern niemand wusste, was genau zu tun war. Nach einigen Stunden legte sich der Sturm aber und in den n├Ąchsten 10 Tagen segelten wir ohne besondere Ereignisse der neuen Welt entgegen. Am 5. November starb morgens um 4 Uhr das j├╝ngste Kind von Elisabeth Henke. Die Leiche wurde in ein Segeltuch gebunden und um 10 Uhr ├╝ber Bord dem Wassergrab ├╝bergeben. Einen solch harten Sturm, wie wir ihn in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober erlebten, hatten wir sp├Ąter nicht mehr. Das Wetter war aber sehr kalt, rauh und nass. Wir befanden uns im Nordatlantik. Die Winde waren sehr widrig, so dass wir regelrecht durchgeschaukelt wurden. Am 24. November sahen wir die K├╝ste Neufundlands, wo das sch├Âne Schiff Henrich Gork, welches Bremen am 25. Oktober verlassen hatte, uns ├╝berholte. Am Abend des 2. Dezembers starb um 6 Uhr der Sohn von Mr. Bambach an Schwindsucht, an der er schon seit langem litt. Am folgenden Tag kamen vortreffliche Winde auf, wobei wir 100 deutsche Meilen in 24 Stunden zur├╝cklegten, und am 7. Dezember erreichten wir die Chesapeake Bucht. Wir segelten abends bei starkem Wind und Regen in die Bucht und sahen zur linken Cape Henry und zur rechten Cape Charles. Wir sahen au├čerdem viele Lichter der Leuchtt├╝rme in der gef├Ąhrlichen Bucht. Nach einer kurzen Fahrt in die Bucht warfen wir den Anker, denn der Lotse traute sich vorerst nicht weiter. Das sollte unser Gl├╝ck sein, der Regen h├Ârte auf, der neue Tag brach an und wir sahen, dass wir sehr nahe an die K├╝ste gekommen waren. Ungeachtet dessen schimpfte unser Kapit├Ąn den unerfahrenen Lotsen aus, der uns kurz vor dem Ende der langen Reise auf das Ufer h├Ątte auflaufen lassen. Die Sicht auf das Land mit dem sch├Ânen Namen ÔÇ×ParadiesÔÇť war dennoch ein sch├Âner Anblick f├╝r uns Passagiere. Am 8. Dezember mussten wir erneut vor Anker gehen, denn der Wind war erneut widrig. Am anderen Tag segelten wir weiter und erreichten am 10. Dezember eine Vorstadt von Baltimore. Agnes war schon seit 14 Tagen wieder vollkommen gesund, und wir waren froh, endlich den Fu├č auf amerikanischen Boden zu setzen, auch wenn unser erster Eindruck von Baltimore oder vielmehr der Vorstadt nicht gerade erquickend war.



Ich m├Âchte aber noch ein bisschen ├╝ber unsere Seereise schreiben. Von dem, was ich geschrieben habe, werdet ihr folgern k├Ânnen, dass unsere Reise nicht frei war von M├╝hen, Kummer, Sorgen und Trauer. Wind, Wetter, mangelnder Komfort und die schlechte Behandlung an Bord trugen ihren Teil zum unbehaglichen Leben auf dem Schiff bei. Sobald wir unser Schiff in Bremen erreicht hatten, machten wir uns dar├╝ber klar, was uns erwarten sollte.. Erstaunte und aufgeregte Menschen kamen an, Vorschriften wurden herausgegeben. ÔÇ×Alle Pistolen, Gewehre und andere Waffen sind sofort abzugebenÔÇť, hie├č eine dieser Anordnungen. Ein aufgeregtes Treiben ├╝berall. Wie Beute von R├Ąubern wurden unsere Habseligkeiten r├╝cksichtslos in die Schiffe geworfen. Wir Passagiere wurden aufgeteilt in Gruppen von elf Personen. Sechs schliefen in den unteren Kojen und f├╝nf in den oberen Kojen eines Schlafbunks. Alle sollten ihre kleinen K├Ąsten, in denen die Kleider zum Wechseln aufbewahrt werden sollten, im Zwischendeck unterbringen. Die gro├čen Truhen sollten in den unteren Schiffsr├Ąumen verstaut werden. Nachdem der Kapit├Ąn diese Regeln ausgegeben hatte, kam ein unbeschreibliches Durcheinander zustande. Der erste sprang los, um in die besten Schlafbunks zu kommen. Ein zweiter suchte gute Leute, mit denen er in den Schlafbunks zusammenpasste. Ein dritter bem├╝hte sich, seine Kleiderkisten zu finden, die r├╝cksichtslos ins Schiff geworfen worden waren und so weiter... Unser Zwischendeck war ein miserables kleines Loch von nur 25 Fu├č im Quadrat und hatte eine H├Âhe von knapp 5 1/2 Fu├č. Die Deckenbalken hingen noch niedriger im Raum. Von beiden Seiten wurden mindestens 6 Fu├č f├╝r die Kojen ben├Âtigt, die ├╝bereinander standen. So blieben in der Mitte des Raumes noch 12 Fu├č im Quadrat frei, wo allerdings auch noch einige Kisten herumstanden. Man kann sich vorstellen, was f├╝r ein erb├Ąrmlicher Raum das Zwischendeck f├╝r uns Passagiere war, wenn alle 83 Passagiere sich dort aufhalten mussten. An eine Vorkehrung zur Bel├╝ftung der R├Ąume war auch nicht gedacht worden. Eine kleine ├ľffnung, die man h├Ątte bei schlechter Luft ├Âffnen und schlie├čen k├Ânnen, h├Ątte ausgereicht. Nur ein bisschen Essig diente zur Desinfizierung - das aber auch nur zum Anfang und zum Ende der Seereise. Im ganzen Zwischendeck war nicht ein einziges Fenster, und bei st├╝rmischem Wetter waren auch die Eingangst├╝ren geschlossen, und uns umgab eine Dunkelheit wie in einem unterirdischen Gef├Ąngnis. Dem h├Ątte leicht abgeholfen werden k├Ânnen, wenn man uns erlaubt h├Ątte, eine Laterne anzuz├╝nden. Aber das war uns wohl wegen der Brandgefahr verboten worden, und ich glaubte bald, wir w├╝rden im Dunkeln w├Ąhrend der langen Abende und N├Ąchte der Fahrt verr├╝ckt werden. Ich k├Ânnte mit Sicherheit voraussagen, dass alle m├Âglichen Arten von Unordnung und B├Âsartigkeiten ausgebrochen w├Ąren.



Schon in der ersten Nacht an Deck bewahrheitete sich meine Vorahnung. Ein Kandidat f├╝r ein evangelisches Kirchenamt und ein Schullehrer kamen leicht berauscht an Bord, um ihren Freunden auf Wiedersehen zu sagen. Sie kamen mit ihren ebenfalls nicht mehr n├╝chternen Kameraden in ein Streitgespr├Ąch, das in einem Faustkampf endete. Das einzig Gute daran f├╝r uns an Bord war, dass wir bei einer erneuten Nachfrage einiger Passagiere eine kleine Schiffslampe mit ├ľl bekamen und bis 8 Uhr die Erlaubnis erhielten, Licht anzuhaben. Warum uns das bei meiner ersten Anfrage nicht gew├Ąhrt wurde, wei├č ich nicht, weil in fast allen Kabinen der Seeleute Lampen brannten. Immerhin waren im Zwischendeck sehr viele Kinder untergebracht, in den besseren Kabinen kaum. Bislang hatte dies gegen├╝ber dem Kapit├Ąn noch keiner bem├Ąngelt. Meiner Meinung nach sollte eine Laterne die ganz Nacht durch im Zwischendeck brennen, so dass seekranke Passagiere und M├╝tter mit Kindern sich bei Licht orientieren k├Ânnten beziehungsweise sich um die Kleinen besser k├╝mmern k├Ânnten. Au├čerdem k├Ânnten sich bei Sturm die Passagiere verletzen, denn sie nehmen auf den Kisten Platz, die bei schlechtem Wetter von einer Schiffseite zur anderen geworfen werden. Die Luft im Zwischendeck, insbesondere zu Beginn der Reise, als viele von uns seekrank und einige so schwach wurden, dass sie nicht einmal ihre Kojen verlassen konnten, war sehr schlecht. Au├čerdem wurde nachts der Nachttopf benutzt, der unverschlossen war und unertr├Ąglich stank. Von Ungeziefer und dem Dreck auf dem Schiff ganz zu schweigen. Wenn dann einmal ein armer Passagier nachfragte, wann das Schiffspersonal an eine S├Ąuberung des Schiffes denkt, wurde man jedes Mal daran erinnert, dass wir Passagiere keine Anspr├╝che zu stellen hatten, denn sobald das Geld f├╝r die Schiffspassage gezahlt ist, k├╝mmert sich keiner mehr um die Passagiere, ob sie an Hunger oder an Schmutz sterben. M├╝tter mit S├Ąuglingen konnten diese nicht so ern├Ąhren, wie man es zu Hause gewohnt war. Viele wesentliche Nahrungselemente f├╝r Kinder fehlten in der Schiffskomb├╝se, und man musste sich mit Milch und Zucker zufrieden geben. Viele, die an Bord waren, hatten nicht bis ins Letzte vorgesorgt und kamen zu sp├Ąt dahinter, da├č ihre Gesundheit und die der Kinder besonders stark gef├Ąhrdet war. Ein schlimmes Beispiel daf├╝r war das, was dem Kind von E. Henke passierte, wie ich vorhin bereits erw├Ąhnte. Wenn unser Schiff statt mit Menschen mit Vieh beladen worden w├Ąre, unser Kapit├Ąn h├Ątte sicherlich dem Zwischendeck ├Âfters seinen Besuch zur ├ťberpr├╝fung der Gesundheit der Ladung abgestattet, als er sich um uns k├╝mmerte. Ein Mann aus dem Rheinland, der von der Seekrankheit schrecklich heimgesucht und zugleich 14 Tage lang an Verstopfung litt, wollte eine Flasche Wein kaufen, um auf diese Weise sein Problem zu l├Âsen. Er wollte auch gut bezahlen, bekam aber keine Flasche, obwohl genug Wein an Bord war. Ein anderer hatte bereits zum zweitenmal starke Magenschmerzen und bat um ein paar Tropfen Medizin. Sie wurde ihm mit der Begr├╝ndung verweigert: ÔÇ×Dann isst er unseren ganzen Medizin-Kasten leerÔÇť. Und als er um ein paar L├Âffel hei├če Suppe bat, die in den besseren Kabinen serviert wurde, sagte man ihm, dass er sich die Suppe selbst h├Ątte mitbringen sollen. Ebenso am Abend des 2. Dezembers, als der Sohn der Familie Bambach starb. Der Junge lag bereits seit einigen Tagen bewusstlos in der Koje. Die Eltern baten um ein wenig ├ľl f├╝r die Laterne, damit man sich um den Sohn k├╝mmern k├Ânnte. Sie wurden von hier nach dort geschickt. Aber erst nach langer Zeit wurde ihm von einem Mitreisenden aus der Kabinenklasse, es war Herr Ballenhage, ├ľl gegeben. Als die Eltern aber zur├╝ckkamen, war ihr Sohn tot. Etwas sp├Ąter schimpfte der Kapit├Ąn den Steward aus, weil zuviel Kartoffeln gesch├Ąlt waren und uns auch zuviel Fleisch serviert wurde. Wir bekamen aber gerade einmal 60 Gramm sehr mageres Fleisch, und ich glaube, dass das Fleisch schon bei einer fr├╝heren Seereise nach Amerika an Bord gewesen ist. Uns Passagieren wurde auch nicht erlaubt, vom Koch nicht mehr gebrauchte gl├╝hende Kohlen zum Pfannekuchenbacken zu benutzen. Er jagte uns weg und schrie uns Schimpfworte hinterher. Ich k├Ânnte Seiten f├╝llen, wenn ich ins Detail gehen w├╝rde und ├╝ber die rauhe Behandlung und die Unmenschlichkeit unseres Kapit├Ąns Johnson, einem geb├╝rtigen Schweden, berichten w├╝rde.



Sicher w├Ąre dieser Brief ohne all diese Vorf├Ąlle nicht so lang geworden. Viele werden daher sagen, es h├Ątte gereicht, wenn ich als Passagier gesagt h├Ątte, ob die Reise nun gut oder schlecht war. Kurz gesagt: Ich hoffe, dass der eine oder andere, der die Reise ├╝ber den Ozean noch machen will, hierdurch vorsichtiger wird. Ich m├Âchte besonders auf folgendes hinweisen: Verlasst Euch nicht auf die Versprechungen der Passagenverk├Ąufer oder Schiffsgesellschaften. Lasst Euch nicht irreleiten von der Prahlerei in den gedruckten Pamphleten. Die Ausdrucksweise der Reisebedingungen ist sehr allgemein gehalten, so dass der Passagier hieraus sp├Ąter auch keine rechtlichen Anspr├╝che stellen kann. Viele verschiedene Lebensmittel wurden in Anzeigen angek├╝ndigt. Aber merkt euch doch einmal, wie oft ihr an Bord Kartoffeln, Fleisch, Reis in der Woche serviert bekommen habt. An Bord kann man daran nichts ├Ąndern. Die ganze ├ťberfahrt gab es den ersten Tag gesalzenes P├Âkelfleisch und Griesbrei und am zweiten Tag Griesbrei und gesalzenes P├Âkelfleisch. Wenn du nicht damit zufrieden bist, wirst du noch schlechter behandelt. Auf See kann der Kapit├Ąn das Gesetz und seine Rechte auf seine Art auslegen. Ich habe hier mit vielen deutschen Auswanderern gesprochen, die mit der Versorgung an Bord nicht zufrieden waren, und wenn die einen auch mehr Fleisch oder Kartoffeln hatten, so wurden andere wichtige Lebensmittel daf├╝r zur├╝ckgehalten, die wiederum das Essen sicherlich schmackhafter gemacht h├Ątten. Denjenigen, die nach Amerika auswandern wollen, sei gesagt, keine schweren Kisten, Schr├Ąnke, Betten oder St├╝hle mitzubringen, denn diese kann man sehr billig auf den t├Ąglichen Auktionen in Baltimore oder Cincinnati ersteigern. Sicher sind einige da, die etwas anderes schreiben, aber ich wei├č mit Sicherheit, da├č diese hier selbst ohne eigenes Mobiliar und Geld angekommen sind. Und es ist weitaus schwieriger, sich mit geliehenem Geld das N├Âtigste zu kaufen, um hier klarzukommen. Aus diesem Grund sind diese Leute daf├╝r, die Sachen aus Europa mitzubringen. Wollsachen, Leinensachen und andere Kleidungsst├╝cke sollte man aber mitbringen. Packt alle Dinge sorgsam ein und verschlie├čt die Kisten gut. Auch wenn unsere Mitreisenden vern├╝nftige Leute waren, so sollen einige Sachen doch gestohlen worden sein.



Wer einmal auswandern will, der sollte sich, um seinen Durst zu stillen, besser selbst versorgen, denn das Wasser an Bord wird mit der Zeit schlecht und man zieht sich dabei schnell eine weitere Darmkrankheit zu. Tee und Kaffee lie├čen auch zu w├╝nschen ├╝brig. Das Kaffeewasser war nicht ganz so schlimm. Daf├╝r aber das Teewasser, das f├╝r uns gekocht oder nur angew├Ąrmt wurde. Es war meistens so dreckig, als wenn vorher die Speckschwarte eines Schweins im Wasser gekocht worden war. Wir tranken dann keinen Tee, sondern taten Brot und Butter hinzu und nahmen das dann als Suppe zu uns. Keiner wollte mehr Tee trinken.



Lasst Euch blo├č nicht t├Ąuschen, dass man an Bord in aller Ruhe alles kochen kann, was man m├Âchte. Die M├Âglichkeiten, selbst zu kochen, sind n├Ąmlich sehr karg und zudem sehr dreckig, so dass man beim Kochen seine Kleidung bis zur Unbrauchbarkeit beschmutzt. Ich bin von daher der Auffassung, dass auf fast allen Bremer Schiffen Kochgelegenheiten als unn├Âtiger Ballast angesehen werden.



Vielleicht ist es auch gar nicht notwendig, wenn ich sage, dass es besser ist im Sommer auszuwandern als im Winter. Einige m├Âgen denken, dass es nur einen Kapit├Ąn Johnson gibt, so dass man den Beschimpfungen auf einem anderen Schiff entgeht und meine empfohlenen Vorkehrungen au├čer acht lassen kann. Ich habe mich aber bei vielen Deutschen hier in Amerika unterhalten, und die haben mir best├Ątigt, dass sie ebenso solche Behandlungen bei der ├ťberfahrt erfahren haben. Viele meinten, dass das auch der Grund f├╝r die zahlreichen Erkrankungen gewesen sei, bevor sie in Amerika an Land gingen. Der Kontakt mit den Krankheitserregern muss schon auf den Schiffen stattgefunden haben. Catharina Stegemann war ein wenig krank, so als wenn sie seekrank w├Ąren. Agnes and Dina Wilberding waren schwerer erkrankt. Mich hatte es am schlimmsten erwischt, denn in den ersten f├╝nf bis sechs Wochen hatte ich nur wenige Tage, an denen es mir gut ging. Danach ging┬┤s mir besser, ich hatte wieder Appetit, und schon bald hatte ich meine Kr├Ąfte wieder, die ich hatte, bevor wir in Bremen aufs Schiff gingen.



F├╝r mich war das Leben auf dem Schiff sehr unangenehm. W├Ąhrend der gesamten Zeit, wo ich seekrank war, und das war ich fast die ganze Fahrt ├╝ber, lag ich im Zwischendeck. Ich hatte nichts zu essen, au├čer der d├╝rftigen Schiffsverpflegung, aber Agnes` Unfall auf der Insel Wight war zugleich Gl├╝ck f├╝r uns. Wir hatten w├Ąhrend der Tage ihres Krankenlagers einerseits mehr Raum in unserer Kaj├╝te, wir konnten f├╝r ihren sp├Ąteren Aufenthalt schon etwas vorsorgen. Dadurch bedingt, da├č sie in den besseren Kabinenr├Ąumen gepflegt wurde, konnten wir uns in der Zeit ein wenig richtige Suppe und Pfannekuchen besorgen. Auf diese Weise wurde ich mit den Schiffsoffizieren, Stewards und den Passagieren in der Kabinenklasse bekannt, und ich durfte hin und wieder auch zur Nachtwache im Bereich der Kabinen schlafen, ohne dass man mich ma├čregelte. Ich genoss gar weitere Freiheiten und bekam hin und wieder von dem sehr freundlichen und g├Ânnerhaften Herrn Theodor Westphal, einem Kaufmann aus Bremen, eine Flasche Wein. Agnes` Unfall war f├╝r uns also ein Gl├╝cksfall, weil wir f├╝r eine kurze Zeit das Zwischendeck verlassen konnten.



Wie schon vorhin geschrieben, kamen wir am 10. Dezember in Baltimore an und gingen sofort an Land, wo wir als erstes B. Henke trafen, der sich in einer schlechten Verfassung, er hatte Wechselfieber, befand. Er war aber schon auf dem Wege der Besserung, war wegen seiner Krankheit aber nicht in der Lage, irgendetwas w├Ąhrend dieser Jahreszeit zu verdienen. Auch F. W. Bohlen und G.H. Mehrmann begr├╝├čten uns. Bohlen geht es nicht gut, das konnte man ihm ansehen, er kam ohne einen Taler nach Amerika und verdient sich seinen Unterhalt mit m├╝hsamer Tagelohnarbeit. G.H. Mehrmann hat gesunde Kinder. Ihm geht es sichtlich besser, denn er hat eine geregelte Arbeit. Er empfing uns sehr freundlich und war sehr hilfsbereit. Mehrmann ging mit F.W. Bohlen in die Stadt, um f├╝r uns eine Bleibe zu finden. In der Zwischenzeit erz├Ąhlte uns seine Ehefrau Katharina (geb. Escher) einige Dinge ├╝ber unsere neue Heimat und von ihrem Bruder, der in der ersten Nacht get├Âtet worden war. Sie sagte, ihr Bruder w├Ąre mit einigen anderen M├Ąnnern an Land gegangen. Er hatte ein wenig Geld dabei und kehrte in eine Taverne ein. Das war das Einzige, was seine Bekannten sp├Ąter aussagen konnten, als sie zum Schiff zur├╝ckkamen. Zwei Tage sp├Ąter wurde sein Leichnam im Hafenbecken ausgeraubt und erschlagen gefunden. Der Einwanderungsbeh├Ârde wurde dies angezeigt, dort hat man die Sache aber nicht weiterverfolgt, denn er wurde als Unfall eines Betrunkenen gewertet und an einem unbekannten Ort beerdigt. Inzwischen waren die anderen wieder zur├╝ckgekehrt, sie schimpften laut ├╝ber boshafte junge M├Ąnner, die F.W. Bohlen die Pfeife aus dem Mund genommen hatten und ihn ins Gesicht geschlagen hatten, w├Ąhrend sie auf das unerlaubte Pfeifenrauchen auf offener Stra├če hinwiesen. Hierbei ist zu bemerken, da├č es f├╝r M├Ąnner hier un├╝blich ist, auf den Stra├čen Pfeifen im Mund zu haben. Junge und alte einheimische M├Ąnner kauen ihren sogenannten Kautabak oder rauchen ein Zigarre. Man sieht nur Frauen, besonders schwarze, die mit ihren Tonpfeifen in den Hauseing├Ąngen oder auf den Stra├čen herumstehen und rauchen. Sp├Ąter am Abend liefen Jungs durch die Stra├čen. Vor unserm Haus riefen sie laut ÔÇ×Feuer, FeuerÔÇť, aber in der ganzen Stadt war kein Zeichen von Feuer. Nach diesem kurzen Ereignis hatten wir genug gesehen und geh├Ârt und gingen zu unserm Schiff zur├╝ck. Das Erste, was wir am n├Ąchsten Morgen sahen, war eine Gruppe schwarzer und wei├čer Arbeiter, die um unser Schiff herumstanden. Alle wohl darauf aus, Geld zu verdienen. Ein ersch├╝tternder Anblick, wie ihr Euch vorstellen k├Ânnt, f├╝r uns Auswanderer, die doch hofften, in Amerika ihr t├Ągliches Brot durch eine geregelte Arbeit zu verdienen, statt nur durch Tagel├Âhnerarbeiten.



Am Nachmittag ├╝berpr├╝fte ein Zollbeamter unsere Habseligkeiten sehr gewissenhaft. Kurz danach gingen wir zu der Wohnung, die wir uns in der Vorstadt gemietet hatten, und bis Sonntag verlie├čen wir kaum das Haus, denn wir hatten genug zu tun, um unsere Sachen in Ordnung zu bringen. Am Sonntagnachmittag verlie├č ich das Haus zusammen mit einem Bekannten, um die Stadt zu erkunden. Das einzige, was mir dabei in guter Erinnerung blieb, waren die Stra├čenbengel, nicht nur schwarze, sondern auch wei├če. Auf offener Stra├če pfefferten sie uns ungehindert mit Schneeb├Ąllen. Diese Freiheit in Amerika macht im Vergleich zu der Ordentlichkeit in Europa keinen vorteilhaften Eindruck auf mich. Mir wurde jedenfalls gesagt, dass in der Stadt die Ordnung besser sei als in den Vororten, und ich muss sagen, dass das Durcheinander dort nicht so schlimm war. Ich kann mich bei meinem Rundgang zumindest nicht ├╝ber einen Zwischenfall beklagen.



Am gleichen Tag (15. Dezember) besuchten wir auch eine Reihe von Kirchen. Zuerst den Gottesdienst der Deutschen Kirche, danach besichtigten wir die Kathedrale, die zwar nicht gro├č ist, daf├╝r aber sehr sch├Ân und sicher auch teuer war. Nachmittags hatte ich auch die Gelegenheit, einer Chorprobe in der Deutschen Kirche beizuwohnen. Das Quartett sang wundersch├Ân, und die Chor├Ąle wurden auf den Punkt genau gesungen. Am Abend sahen wir die deutsch-englische Methodistenkirche. Die ger├Ąuschvolle, turbulente Verehrung der Methodisten gefiel mir nicht.. Sie rufen, schreien, umarmen sich. Ihr Benehmen kam mir recht albern vor. Ich kann gar nicht ausdr├╝cken, wie Menschen mit ein wenig gewisser Kultur einen Gottesdienst so feiern. Mehr davon sp├Ąter.



Ein paar Tage sp├Ąter sahen wir zwei Schwarze, die tot am Galgen hingen. Ein Mann und eine Frau. Der Mann hatte ein neunj├Ąhriges M├Ądchen schwer verletzt, so dass es sp├Ąter daran starb. Die Frau hatte jemanden vergiftet.



Die Leute sagen, Baltimore ist eine sch├Âne, ordentliche Stadt mit 80.000 Einwohnern. Die Stadt hat viele sch├Âne Geb├Ąude, gro├če, nette Kaufh├Ąuser, ein bewundernswertes Gaslichtsystem und eine Menge von teuren Maschinen, die per Dampf betrieben werden. Wie auch immer, die Umgebung der Stadt gefiel mir nicht besonders. Nicht ein einziger ordentlicher Garten war zu sehen, obwohl ├╝berall genug Dung zu einem guten Anbau herumlag. Der Boden ist hier, soweit ich festgestellt habe, lehmig und steinig.



Nachdem wir mit einigen Bekannten Erkundigungen eingezogen hatten, wie wir weiterreisen sollten, entschieden wir uns f├╝r eine Postkutsche als schnellstes Transportmittel nach Wheeling, wobei jedem erlaubt ist, eine Fracht mit 70 bis 80 Pfund Gep├Ąck mitzunehmen. Das Fahrgeld, nebst Verpflegung, betrug 18 Dollar. Die Fahrt mit einem Frachtwaggon w├Ąre billiger gewesen, sie h├Ątte aber wesentlich mehr Zeit gebraucht und wir h├Ątten uns auch noch selbst um Essen und Unterkunft sorgen m├╝ssen. Wir waren zwar schnell, sahen auf den 276 Meilen einiges von dem neuen Land. Erst zwei Tage vor Heiligabend verlie├čen wir Baltimore, weil wir unsere W├Ąsche nicht fr├╝her trocken bekamen, und wir erreichten am 2. Weihnachtstag um vier Uhr morgens die Stadt Wheeling, die am Ohio-Flu├č liegt.



Ungeachtet dessen, kann ich keinem raten, mit der Postkutsche zu reisen. F├╝r kranke Menschen oder kleine Kinder ist das nicht ratsam, denn wie die Kutscher bei Tag und Nacht fahren, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Die Pferde sind stets in vollem Galopp, w├Ąhrend der Kutscher diese immer weiter antreibt. In der Kutsche wird man richtig nach vorn und hinten durchgesch├╝ttelt, eine Unterhaltung oder eine ruhige Sicht auf die Landschaft ist ├╝berhaupt nicht m├Âglich. Die Schnelligkeit, mit der wir diese Strecke zur├╝cklegten, wird Euch verwundern. Es sei zus├Ątzlich bemerkt, dass es einen ungeheuren Unterschied zwischen den herrlichen Stra├čen in Deutschland und den Stra├čen hier gibt.



Eine Eisenbahnlinie verl├Ąuft von Baltimore bis Fredrickstown auf 65 Meilen. Diese Entfernung legten wir in sieben Stunden zur├╝ck, teilweise in Wagen, von Dampfmaschinen gezogen, und teilweise mit der Kutsche. Viele Stra├čen befinden sich im Bau. Es ist verbl├╝ffend, was hier schon alles im Auftrag der amerikanischen Regierung im Stra├čen- und Kanalbau geleistet worden ist. ├ťber viele Meilen zwischen Baltimore und Fredrickstown verl├Ąuft die Bahnlinie durch tiefe Einschnitte in die Berge und ├╝ber Br├╝cken, die weite Schluchten ├╝berspannen. Die Berge sind so hoch, dass man schwindelig wird, wenn man zum Gipfel hochschaut. Die gleiche Art von Arbeit verwendet man hier auch auf den Stra├čenbau. Es wird auch sehr viel am Bau von Kan├Ąlen gearbeitet. Ich habe gesehen, wie Kan├Ąle ├╝ber Berge und durch Tunnel gebaut werden. In Cincinnati gab es Schleusen, die 6 m H├Âhenunterschied ├╝berwanden. Soviel wir auch die Leistung der Menschen hier in Amerika bewundern, umso entt├Ąuschter waren wir ├╝ber den schlechten Boden, den wir zwischen Baltimore und Wheeling sahen. Bis Cincinnati sahen wir nichts als H├╝gel und Berge, aber der Boden, der ein wenig lehmig war, scheint dort fruchtbarer zu sein. Wir haben hier aber noch nicht die gro├čen B├Ąume gesehen, von denen uns in den Berichten vorgeschw├Ąrmt worden war. Die meisten B├Ąume, die wir bislang gesehen haben, sind so d├╝nn wie die Beine eines Mannes. Und wenn hier irgendjemand davon spricht, dass das Gras sechs oder sieben Fu├č hoch sein soll, dann muss er sich erneut get├Ąuscht sehen, denn nur ein paar Grashalme sind h├Âher als das Unterholz. Wir haben einige B├Ąume mit Fr├╝chten gesehen, auch mit wilden Beeren. W├Ąhrend die Fr├╝chte sehr s├╝├č schmeckten, waren die gro├čen Beeren sehr bitter. ├ťber Feld- und Gartenfr├╝chte und Gem├╝se kann ich noch nichts sagen, da ich noch keine einges├Ąten Felder begutachtet habe. Aber eines ist sicher, dass wir bis hierher noch kein flaches und ebenes Ackerland gesehen haben, und um die St├Ądte und D├Ârfer herum, die wir alle zwei Stunden durchfuhren, sah das Land so wild aus, als wenn es niemanden geh├Ârt.



Von Wheeling nach Cincinnati fuhren wir die 240 Meilen in drei Tagen auf einem Dampfschiff den Ohio Fluss herunter. Als wir dort ankamen, suchte ich Herrn Lucke auf, dem es hier ganz gut geht. Bei ihm haben wir einige Tage gewohnt. Auch Cincinnati ist eine ordentlich gebaute Stadt mit einigen netten Geb├Ąuden, vor allem die katholische Kirche und die Priesterschule. Geht man nach dem Kalender von 1832, so hat Cincinnati 26.000 Einwohner, die an einer gedeihlichen Entwicklung beteiligt sind. Hier sieht man Dampf- und Kanalboote kommen und gehen, Cincinnati ist allerdings nicht vergleichbar mit Baltimore. Die Stadt grenzt s├╝dlich an den Ohio-Fluss, und die anderen Seiten sind umgeben von Bergen, auf denen jeweils kleine Ansiedlungen entstanden sind.



Es ist hier - entgegen anderer St├Ądte in Amerika - sogar erlaubt, zu jeder Jahreszeit Vieh und Schweine durch die Stra├čen zu treiben. Es riecht dann zwar, aber das verursacht keinen Schaden. Die K├╝he geben hier ├╝brigens viel Milch, eine Viertel Gallone kostet hier weniger als 10 Cent. Es ist au├čerdem erstaunlich, dass es hier in Cincinnati keine Stra├čenbeleuchtung und auch keinen Nachw├Ąchter gibt. Und was mich noch mehr erstaunt, ist die Tatsache, dass es hier keinen Schornsteinfeger gibt. Wenn man seinen Schornstein reinigen will, f├╝llt man den Herd mit Stroh oder Hobelsp├Ąnen und brennt den Schornstein aus. Die D├Ącher sind aus Holzschindeln, und man kann sich denken, dass das oft zu Br├Ąnden f├╝hrt. Das Klima hier ist in bezug auf Deutschland nur geringf├╝gig abweichend. Es ist hier jetzt im Winter genauso kalt wie in Deutschland zu dieser Jahreszeit. Das Wetter ist aber wechselhafter hier, wir haben damit aber bislang keine gesundheitlichen Probleme gehabt.



Vielen Deutschen fehlt es hier an Mangel von Weitsicht, denn das Trinken von starkem Whisky wird sie sicherlich in ein fr├╝hes Grab bringen, denn Getr├Ąnke wie Bier, Brandy und Rum kauft man am billigsten in gro├čen Mengen. Trinkst Du aber in einer Taverne oder unterwegs bei den Tavernen an den Haltestationen der Postkutsche, zahlt man 25 Cents f├╝r ein Glas Rum, ein Kaffee mit warmem Essen kostet dort 50 Cents, obwohl das Fleisch sonst sehr billig ist und man beim Schlachter einen Korb voll Fleisch schon f├╝r weniger als 12 Cent bekommen kann. Woll- und Leinensachen sind hier sehr teuer, Sommerkleidung ist ├Ąhnlich teuer wie in Deutschland.



Hier in Cincinnati werden t├Ąglich Sklaven-Auktionen abgehalten, die Preise sind beachtlich gesunken, weil wegen der weiter steigenden Anzahl von Sklaven eine Steuer von 100 Dollar je Sklave zu zahlen ist. Ein Mann, der gewillt ist, zu arbeiten, kann entweder in der Stadt, auf den Farmen, an der Stra├če, an den Kan├Ąlen Arbeit finden, oder er macht sich selbst├Ąndig und verdient gutes Geld, f├╝r das er sich dann Land kaufen kann. Im allgemeinen sind die L├Âhne, die hier gezahlt werden, h├Âher als in Deutschland und werden f├╝r den Arbeiter weiter steigen, so lange die Regierung fortf├Ąhrt, gro├če Summen in den Stra├čen- und Kanalbau zu stecken. Der sicherste und leichteste Weg, zum t├Ąglichen Brot zu kommen, ist auf den Bauernh├Âfen. Eine D├╝ngung ist nicht erforderlich, und auf das wachsende Getreide braucht man nur ein wenig achten. Mit so wenig Arbeit w├Ąchst genau so viel Korn heran wie auf unseren kultivierten und m├╝hsam fruchtbar gemachten ├äckern in Deutschland. Der durchschnittliche Lohn, den die Arbeiter am Kanal verdienen, betr├Ągt 12 bis 15 Dollar mit Verpflegung je Woche. Diejenigen, die Holz s├Ągen und in den Fabriken arbeiten, verdienen 75 Cent bis zu einem Dollar am Tag. Man sollte nicht zu der Folgerung kommen, dass die Arbeit hier leichter ist als in Deutschland. Die, die Arbeit haben, leben gut. Sie haben t├Ąglich gesalzenes Schweinefleisch und essen jeden Tag das beste Wei├čbrot. Viele Arbeiter w├Ąren auch in Deutschland in der Lage gewesen, ihr t├Ągliches Brot zu verdienen. Und so ist es hier auch mit vielen jungen M├Ąnnern aus der Nachbarschaft, die ich hier kennen gelernt habe. Viele haben aber in der Zeit, wo ich jetzt hier bin, noch nicht einen Cent verdient und m├╝ssen zuguterletzt noch 2,50 Dollar f├╝r Unterkunft und Verpflegung zahlen. Sie haben kein sauberes Zeug, und das wenige Geld, das irgendwann verdient wird, muss f├╝r andere notwendigeren Sachen verwandt werden. Die Gesundheit leidet au├čerdem an der zeitweise ungewohnt schweren Arbeit, und ├ärzte und Medizin sind sehr teuer, und es ist erforderlich hierf├╝r erhebliche Summen zu zahlen. So oder so sollte man lernen, auf die in der Heimat liebgewonnen Gewohnheiten verzichten.



Der Auswanderer muss nicht glauben, dass er hier dieselbe sichere, gewohnte Umgebung und soviel Vergn├╝gungen vorfindet wie in Deutschland. Der Unterschied liegt im Charakter und in der Art und Weise, wie der Amerikaner und der Deutsche lebt. Der erste ist zur├╝ckhaltend, der Letztere offenherzig. Der erste redet wenig und der letztere redet gerne. Der Letztere sitzt, nachdem die Arbeit beendet ist, gern f├╝r eine Zeit zu einer guten Unterhaltung am Tisch, um gem├╝tlich das Essen zu sich zu nehmen, w├Ąhrend der Erste an den Tisch heranst├╝rzt, das Essen ohne ein Wort verschlingt, danach schnell aufsteht und sich hinter den Ofen oder an ein Feuer setzt, die Beine ausstreckt, f├╝r Stunden Zigarre rauchend den Kopf h├Ąngen l├Ąsst und nicht einmal drei Worte von sich gibt.



Nach alledem nun Geschriebenen will man in der Heimat nat├╝rlich meine Meinung dazu h├Âren, ob ich nun f├╝r die Auswanderung spreche oder dagegen bin. Aber ich kann diese Frage nicht so einfach beantworten, so dass sich jemand auf meine Aussagen verlassen kann, ob nun die Zukunft f├╝r jeden einzelnen Gl├╝ck oder Verh├Ąngnis bringen kann. Ich kann auf keine Einzelheiten eingehen und m├Âchte nur ein paar wenige Worte als Antwort geben. Was ich gesehen und erfahren habe, dar├╝ber habe ich gem├Ą├č meinem Versprechen akkurat berichtet, ohne unliebsame Ereignisse und Punkte zu verbergen, so dass jeder f├╝r sich selbst entscheiden sollte, welchen Weg er einschlagen will.



Ich f├╝hle mich deshalb auch zur Korrektur einiger Fehler, ├ťbertreibungen und Unwahrheiten verpflichtet, die in einigen uns allseits bekannten Briefen standen und in unserem Dorf in Deutschland zirkulierten und m├Âchte hierzu Stellung beziehen. Stallo ist hier im vergangenen Sommer an Cholera gestorben. Er wird hier von einigen Personen zu recht kritisiert, denn er irrt sich. Er sagt beispielsweise, dass Cincinnati mehr als 40..000 Einwohner hat, und er irrt sich noch mehr, wenn er sagt, dass hier innerhalb von zwei Jahren 1.000 neue H├Ąuser gebaut worden sind. In ganz Cincinnati gibt es gerade einmal 2.000 H├Ąuser. Und wenn er sagt, dass er 800 Dollar an der Schule verdient, so darf das angezweifelt werden, denn ich bin mir sicher, dass er eher Verluste als Gewinne vorweisen kann. Wieviel Wahres in dem Brief von Fordan liegt, den ich bekam, als ich noch in Deutschland war, k├Ânnt ihr beim Nachfolgenden entscheiden. Sobald wir in Baltimore waren, haben wir uns nach ihm erkundigt, und G.H. Mehrmann erz├Ąhlte uns, dass er mit Fordan im vergangenen Sommer in Fredrickstown am Stra├čenbau gearbeitet hat und er ihn wissen lie├č, dass er mittlerweile in Amerika besser zurecht kommt als anfangs.. Als wir durch Fredrickstown fuhren, sahen wir Fordan bei der Arbeit, und wir konnten lediglich seiner Frau im Vorbeifahren ÔÇ×Guten TagÔÇť sagen, weil der Kutscher nicht halten wollte.



Eine gro├če L├╝ge sind die Prahlereien von Hedem aus Quakenbr├╝ck, der behauptet hatte, er habe hier ein sch├Ânes und gro├čes Grundst├╝ck. Er arbeitet aber nur auf einem Dampfboot in New Orleans. Kurz gesagt: Denen, die einladende und prahlende Briefe in die Heimat schicken, geht es hier am schlechtesten. Hier, genauso wie in Deutschland, zeigt man sich scheinbar wohlhabend, und diejenigen, die hier 12 Dollar verdienen, sagen, dass sie 15 Dollar verdienen. Bei vielen ist das auch Unerfahrenheit. Diejenigen, die aus kleinen D├Ârfern in Deutschland stammen und hier zum erstenmal Maschinen sehen, meinen, dass es etwas Gleichartiges in Europa nirgends gibt. Aber in den St├Ądten Europas sieht es genauso aus wie hier.



Dies mag f├╝r jetzt gen├╝gen. Sobald wir von unserem Ausflug ins Landesinnere von Ohio, den wir in der n├Ąchsten Woche planen, wieder zur├╝ck sind, werde ich mehr schreiben. Mit den herzlichsten Gr├╝├čen an meine liebe Mutter, Br├╝der und Schwestern, Bekannte, Verwandte und Freunde verbleibe ich



Euer treuer und aufrichtiger Sohn

Josef Boehmer



Meine Adresse

Mr. H. Josef Boehmer wohnhaft bei

Herrn Franz Fortmann

Maryland Coffee House

Cincinnati, Ohio, North America



PS: In einem Brief von Arend G├Ąking sagt dieser:ÔÇť Habe gerade Antwort von Fr. und A. von Lehmden sowie von Fr. H. Buch bekommen, die seit zwei Tagen in Pittsburg sind. Ihnen geht es allen gut und sie verdienen 10 Dollar im Monat mit Verpflegung.ÔÇť 
B├Âhmer, Joseph (I61070)
 
787 Linde bei K├Âln: welcher Ort ist gemeint? Murenks, Anna (I45517)
 
788 Lived in Cincinnati in 1920. Coldewey, Oscar (I49026)
 
789 Manfred M├Ânning, Parkstr. 56, 27798 Hude Tel. 04408/1807
Entlassungsurkunde von Hinrich M├Ânning und Familie aus Str├╝ckhausen-Neustadt.
Die Familie M├Ânning ist seit Beginn der Kirchenb├╝cher Str├╝ckhausen in Neustadt verzeichnet. Hinrich Wilhelm wird 1860 als j├╝ngster Sohn mit 9 Jahren der Hoferbe. Die ├Ąlteren Geschwister leben zum Teil mit ihren Familien noch auf dem Hof. Hinr. Wilhelm hat den Hof ab 1878, nach der Heirat mit Anna Katharina Rebecca Rogge aus Sandfeld allein bewirtschaftet.
Aus wirtschaftlichen Gr├╝nden wurde der Hof 1884 an Dunbeke verkauf, dieser war sicher nur Geldgeber, denn 1892, nach der Auswanderung wurde die Hofstelle an Ehlers verkauft. Die Nachfahren wohnen noch heute dort.
Hinrich Wilhelm M├Ânning und Frau sowie 5 Kinder folgten den Br├╝dern der Ehefau, die schon 1866 nach Ohio gingen und dort westlich von Toledo wohnten. Von hier kam Hinrich J├╝rgen Rogge 1867 nach Burr, Nebraska, wo er mit seinem Ochsengespann die Pr├Ąrie umpfl├╝gte.
So kam die Familie M├Ânning 1892 auch nach Burr und bezog eine Farm gleich neben der Rogge-Farm.
Der Reiseweg war zu dieser Zeit schon leichter. Zuerst mit dem Zug von Brake nach Nordenham. Ab hier fuhren die Dampfschiffe des Nordd. Lloyd zwischen 1890 und 1897 wegen Umbauarbeiten im Hafen von Bremerhaven. In den Staaten war die Eisenbahn auch schon bis Nebraska verlegt. Die Trasse der Missouri-Pacific-Eisenbahn verlief s├╝dlich Licoln nach Burr.
Nur von der ├Ąlteste Tochter Helene Magarete M├Ânning - verheiratet mit Paul Straube - leben heute noch Nachfahren in Burr auf der M├Ânning und Rogge-Farm. Sie sind stolz auf das Land, welches ihre Vorfahren urbar gemacht haben.
2004 sind US-Nachfahren zum ersten Mal in der "Oldenburger Heimat" ihrer Vorfahren gewesen. 
Familie F3355
 
790 Marendorf bei Osnabr├╝ck!? Kneehans, Florentine Marie (I17907)
 
791 Maria E Carolina Kesulder Gobelram, father's name Michael Klander, mother's name Johanna Boringer -- from the marriage record. Kesulder, Marie E Carolina (I40733)
 
792 Marie Timmermann, 9 2/3 years old, travelling with mother Sophie and stepfather Gerd Feyen. Timmermann, Marie (I69704)
 
793 Marin, Amt Norden Brumund, Hiller Cornelius (I28512)
 
794 Married 27 Mar 1889 to Fred Wn. Kattelmann in Hamilton County.

This person definitely existed, but there is no proof that she belonged to this family. She is not listed on the 1870 census -- just a "Maria", Age 5. 
Reddert, Minnie Christine (I50484)
 
795 Married August Wesch in 1890. Heye, Minnie Annie (I55733)
 
796 Married name Bedel. Lamping, Mary (I55620)
 
797 married Name Bergaman Hinrichs, Maria (I67796)
 
798 married name Callahan Hinrichs, Meta (I67798)
 
799 Married name Dickhaus. Dieckhaus, Laura Bernhardine (I62433)
 
800 Married name Dieken. Janssen, Elfrieda Christa Gertrude (I49873)
 

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